{"id":2196,"date":"2017-04-15T07:50:40","date_gmt":"2017-04-15T07:50:40","guid":{"rendered":"http:\/\/oberstedten.info\/?p=2196"},"modified":"2017-04-21T09:38:47","modified_gmt":"2017-04-21T09:38:47","slug":"oberstedter-urgeschichte-tour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberstedten.info\/?p=2196","title":{"rendered":"Oberstedter Urgeschichte-Tour"},"content":{"rendered":"[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<p>Auf dem Gebiet der Oberstedtedter Gemarkung gab es einige Funde aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Eisenzeit, die\u00a0Siedlungst\u00e4tigkeit\u00a0in der Vorzeit zeigen. Die Fundstellen aus dieser Zeit liegen haupts\u00e4chlich entlang des Stedter Bergs bis zum Niederstedter Feld, das heute in der Gemarkung Bad Homburg an der Zeppelinstra\u00dfe liegt.\u00a0Die Fundstellen reichen also \u00fcber das gesamte Gebiet der fr\u00fcheren drei Stedter D\u00f6rfer bis zum Gel\u00e4nde um den Haardweg.<\/p>\n<div id=\"attachment_2534\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2534\" class=\"wp-image-2534 size-medium\" src=\"http:\/\/oberstedten.info\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Bad_Homburg_Ausgrabung_Klinkbau_Geb\u00e4ude_21-199x300.jpg\" alt=\"Steinzeitliches Langhaus\" width=\"199\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-2534\" class=\"wp-caption-text\">Ausgrabung der Reste eines steinzeitlichen Langhauses im ehemaligen Niederstedter Feld<\/p><\/div>\n<p>J\u00fcngste Funde\u00a0kamen beim Bau des neuen Kreiskrankenhauses am Niederstedter Feld zutage. Hier fand man \u00dcberreste von etwa 6700 Jahre alte Bauten aus der sogenannten\u00a0<strong>R\u00f6ssner Kultur.\u00a0<\/strong> Man nimmt an, dass im Niederstedter Feld vom Kreiskrankenhaus bis zur Bahnlinie\u00a0noch viele steinzeitliche Siedlungsreste verborgen sind.<br \/>\nNachdem man die obere Bodendecke zu Beginn der Bauarbeiten f\u00fcr das Kreiskrankenhaus ge\u00f6ffnet hatte, fand man \u00dcberreste eines Langhauses aus der Steinzeit. Diese H\u00e4user waren bis zu 65 m lang, waren innen in Zonen aufgeteilt und boten mehreren kleineren Gruppen Unterkunft.\u00a0Es wurden zur Zeit\u00a0der steinzeitlichen R\u00f6ssner Kultur erste Dorfanlagen gegr\u00fcndet, die auch schon durch kleinen Schutzw\u00e4lle umschlossen sein konnten. Von den Langh\u00e4usern aus dieser Zeit findet man die Reste der Erdpf\u00e4hle, die im Boden steckten und auch Reste von Vorratsgruben innerhalb des Hauses.\u00a0Im Grundriss des\u00a0Hauses auf dem Baugel\u00e4nde des neuen Kreiskrankenhauses fand man auch\u00a0einige Steinwerkzeuge, eine Pfeilspitze, Mahlsteine und Getreidereste. Die Getreidereste aus den Vorratsgruben werden weiter untersucht, um\u00a0Erkenntnisse zu den\u00a0Ern\u00e4hrungsgewohnheiten in der Steinzeit zu gewinnen.<br \/>\nGerne w\u00fcrde man das Gel\u00e4nde zum Kronenhof weiter durchforschen, weil man hier noch weitaus mehrt \u00dcberreste aus der Steinzeit im Boden vermutet.<br \/>\nWahrscheinlich w\u00fcrde man\u00a0auch\u00a0spannende\u00a0\u00dcberreste aus urzeitlichen Siedlungen\u00a0im\u00a0 Mittelstedter- und Oberstedter Feld finden, wenn man hier danach graben k\u00f6nnte. Ein scharfer Blick der Spazierg\u00e4nger und Radfahrer auf die R\u00e4nder der \u00c4cker am Weg kann nicht schaden.<\/p>\n<p>Obwohl eine beachtliche Anzahl an Funden in verschiedenen Museen zu\u00a0besichtigen sind, ist das gro\u00dfe Gebiet des &#8222;Heidetr\u00e4nk-Oppidums&#8220; mit den Resten einer gro\u00dfen Keltenstadt (&#8222;Oppidum&#8220;)\u00a0noch nicht seiner Bedeutung entsprechend erforscht. Zur Zeit der Kelten entwickelte sich hier eine gro\u00dfe Besiedlung der H\u00e4nge um das Heidetr\u00e4nktal. Hier sollen\u00a0zeitweise bis zu 10.000 Menschen gelebt haben. Auf der westlichen Seite des Heidetr\u00e4nktals liegt die keltische Siedlungsanlage &#8222;Alte H\u00f6fe&#8220;\u00a0bis zum\u00a0Altk\u00f6niggipfel mit den Ringw\u00e4llen, den Resten von m\u00e4chtigen Mauern der Fluchtburgen der Kelten. \u00d6stlich des Heidetr\u00e4nktals liegt auf der Oberstedter Seite die Siedlungsanlage &#8222;Goldgrube&#8220;, die von der Hohemark bis zu den Goldgrubenfelsen\u00a0und n\u00f6rdlich bis zum Lindenberg reicht. Am Goldgrubenfelsen\u00a0beginnt die Bad Homburger Gemarkung.<br \/>\nDas\u00a0keltische Oppidum &#8222;Goldgrube&#8220;\u00a0ist so interessant, dass es noch Ziel\u00a0f\u00fcr eine besondere Kelten-Tour sein muss.<br \/>\nAuch f\u00fcr den uralten keltischen &#8222;Lindenweg&#8220; gibt es eine Extratour <a href=\"http:\/\/oberstedten.info\/?p=2438\">(&gt;&gt; zur Tour)<\/a>. Der Lindenweg f\u00fchrte als alter Handelsweg von H\u00f6chst aus gerade \u00fcber die Saalburg in die eisenzeitlichen Besiedlungen des\u00a0Hintertaunus. Dabei verlief er durch das Gebiet von Oberstedten, wo wir heute teilweise noch seinen Verlauf kennen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1386 alignnone\" src=\"http:\/\/oberstedten.info\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/BIKING_B-150x150.png\" alt=\"\" width=\"41\" height=\"41\" \/>\u00a0 14,2 km\u00a0 &gt;&gt; Vom Parkplatz hinter Tante Anna aus geht es durch die Friedrichstra\u00dfe und den Mariannenweg am Hof Kofler vorbei. Nach der Unterf\u00fchrung fahren wir nach rechts und dann die n\u00e4chste M\u00f6glichkeit nach links. Vorbei an den M\u00fchlen am Platzenberg kommen wir an den Bommersheimer Weg. Hier vereinigen sich am Br\u00fcckchen der Untere Dornbach, der von der Goldgrube kommt,\u00a0\u00a0mit dem Kalten Wasser (Oberer Dornbach) aus Oberstedten zum Dornbach. Nach rechts fahren wir bis zur Central Garage, fahren\u00a0entlang der\u00a0Niederstedter Stra\u00dfe\u00a0durch das Gebiet, wo fr\u00fcher Niederstedten, das untere der drei D\u00f6rfer der Stedter Talschaft lag. Um dieses Gebiet herum\u00a0gab es verschiedene Funde aus der Vorzeit, was zeigt, dass es hier schon sehr fr\u00fch\u00a0Siedlungst\u00e4tigkeiten gab. \u00dcber die Urseler Stra\u00dfe und an Fahrrad Denfeld vorbei geht es nach der Eisenbahnbr\u00fccke nach rechts unter der Zeppelinstra\u00dfe hindurch bis ins Niederstedter Feld. In diesem Gebiet, wo heute das Homburger Brauhaus zu finden ist, wurden auch\u00a0vorzeitliche Siedlungsfunde gemacht.\u00a0Wer ihn noch nicht kennt, kann direkt vor dem Brauhaus den Zeppelinstein besuchen, der an eine Luftschiffparade vor Kaiser Wilhelm II erinnert <a href=\"http:\/\/oberstedten.info\/?p=1803\">(&gt;&gt; zur Stein-zu-Stein-Tour)<\/a>.<br \/>\nVom Zeppelinstein aus hat man einen guten Blick bis zur neuen Hochtaunus-Klinik, bei deren Bau \u00dcberreste eines Langhauses aus der Steinzeit freigelegt wurden. Wer wei\u00df, was noch alles unter der Oberfl\u00e4che der \u00c4cker verborgen liegt.<br \/>\nDer Weg f\u00fchrt uns nun zur\u00fcck bis zur Central Garage, wo wir die Zeppelinstra\u00dfe an der Ampel \u00fcberqueren.\u00a0Jetzt befinden wir uns in einem Gebiet, wo ebenfalls Steinzeitfunde gemacht wurden.\u00a0Ein aufmerksamer Blick auf\u00a0frisch gepfl\u00fcgte Ackerr\u00e4nder vom Weg aus lohnt sich vielleicht, denn genauso wurden Steinzeitbeile und andere Teile gefunden.<br \/>\nSt\u00e4ndig leicht bergauf geht es nun durch das Mittelstedter Feld,\u00a0wo fr\u00fcher Mittelstedten\u00a0lag, \u00fcber die Br\u00fccke der Bundesstra\u00dfe bis &#8222;Gro\u00dfh\u00f6chst&#8220;, dem Oberstedter Berg. Wir haben hier einen weiten Blick auf den Acker, wo die Steinzeitwerkzeuge und Pfeilspitzen aus Feuerstein gefunden wurden, die oben auf dem Bild zu sehen sind. Halten wir einen Moment inne und stellen uns vor,\u00a0dass hier schon vor vielen tausend Jahren fr\u00fche Menschen lebten.<br \/>\nNach der Br\u00fccke fahren wir links an der Bundesstra\u00dfe entlang. Auf der anderen Seite des Fahrbahnkreuzes, also an der Abfahrt nach Oberstedten, wurden zuf\u00e4llig bei Baggerarbeiten in einigen Metern Tiefe steinzeitliche Brandgruben gefunden.<br \/>\nJetzt fahren wir nach Westen Richtung Taunus an den Freizeitgel\u00e4nden an den Kieskauten entlang, \u00fcber die Fichtenstra\u00dfe bis zum Waldrand. Hier geht es nach rechts den Ahornweg hoch bis zur zweiten M\u00f6glichkeit in den Wald. Wir\u00a0biegen in den alten Metzgerpfad ein.<\/p>\n<div id=\"attachment_2062\" style=\"width: 228px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2062\" class=\"wp-image-2062\" src=\"http:\/\/oberstedten.info\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Huegelgrab2-300x225.png\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/oberstedten.info\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Huegelgrab2-300x225.png 300w, https:\/\/oberstedten.info\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Huegelgrab2-510x382.png 510w, https:\/\/oberstedten.info\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Huegelgrab2.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><p id=\"caption-attachment-2062\" class=\"wp-caption-text\">H\u00fcgelgrab aus der Bronzezeit<\/p><\/div>\n<p>Hier kann man gleich am Anfang des Metzgerpfades links und rechts im Wald uralte H\u00fcgelgr\u00e4ber finden, die teilweise auch vom Weg aus sichtbar sind. Sie stammen aus der Bronzezeit, als man aufw\u00e4ndige Bestattungsriten einf\u00fchrte und die Toten mit Gegenst\u00e4nden aus ihrem Leben als Grabbeigaben unter gro\u00dfen Erdh\u00fcgeln bestattete. Viele H\u00fcgelgr\u00e4ber sind durch sogenannte Verschleifung bei landwirtschaftlicher Bearbeitung des Bodens verschwunden. Vor 200 Jahren sollen es am\u00a0Rande des heutigen Camp King noch \u00fcber hundert Gr\u00e4ber gewesen sein.<br \/>\nDer Metzgerpfad f\u00fchrt\u00a0leicht bergauf bis zum\u00a0Frankfurter Forsthaus. Hier kann man links am Hauptweg auch kurz die riesigen\u00a0Mammutb\u00e4ume besichtigen, die 1860 der damalige Landgraf pflanzen lies.<br \/>\nAm Frankfurter Forsthaus biegen wir aber nach rechts ab und fahren an der Schranke vorbei bis zum Haardweg, in den wir nach links einbiegen. Im Bereich der Stedter \u00a0Haard wurden auch vorzeitliche Funde gemacht, z.B. ein Bronzedolch. Das Gebiet war fr\u00fcher nicht\u00a0 so stark bewaldet und f\u00fcr Besiedlung geeignet.<br \/>\nWenn wir den Weg weiter bergauf folgen, kommen wir oben zur Obeliskenschneise\u00a0am Forellengut. Hier fahren wir nach rechts die Obeliskenschneise runter. Direkt gegen\u00fcber dem Forellengut kann man im Wald auch alte H\u00fcgelgr\u00e4ber finden.<br \/>\nAm unteren Ende der Obeliskenschneise biegen wir nach rechts in die Kreuzallee und kommen wieder nach Oberstedten. Hier f\u00e4hrt man\u00a0am besten\u00a0die Stra\u00dfe Zum Hainm\u00fcller bis in den alten Ortskern und dann bis zum Parkplatz hinter Tante Anna. Die Tour ist geschafft!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n[\/et_pb_text][et_pb_map admin_label=&#8220;Karte&#8220; address=&#8220;Oberstedten, 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland&#8220; zoom_level=&#8220;13&#8243; address_lat=&#8220;50.22330054930136&#8243; address_lng=&#8220;8.580287019140668&#8243; mouse_wheel=&#8220;on&#8220; mobile_dragging=&#8220;on&#8220; use_grayscale_filter=&#8220;off&#8220; grayscale_filter_amount=&#8220;0&#8243;] [et_pb_map_pin title=&#8220;H\u00fcgelgr\u00e4ber&#8220; pin_address=&#8220;Ahornweg 50, 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.22119378371131&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.556801370886205&#8243;] Hier findet man im Wald noch 17 Grabh\u00fcgel aus der H\u00fcgelgr\u00e4berbronzezeit, die teilweise auch von den Wegen aus sichtbar sind. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Steinzeitfunde&#8220; pin_address=&#8220;Zeppelinstra\u00dfe, 61348 Bad Homburg vor der H\u00f6he, Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.216449747016966&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.598202079870589&#8243;] Das &#8222;Mittelstedter Feld&#8220; ist das Gebiet des fr\u00fcheren Dorfs Mittelstedten.\u00a0Hier wurde aber auch\u00a0ein Steinbeil aus der Steinzeit gefunden. Wahrscheinlich waren in diesem Gebiet steinzeitliche Siedlungen. Im Mittelstedter Feld wurden auch Reste einer r\u00f6mischen Villa im Boden eines Ackers nachgewiesen. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Steinzeitliche Siedlungsspuren&#8220; pin_address=&#8220;Zeppelinstra\u00dfe 10, 61352 Bad Homburg vor der H\u00f6he, Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.21346942939242&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.610049232202186&#8243;] Im Niederstedter Feld, das heute auf Bad Homburger Gebiet liegt, wurden Siedlungsspuren aus der Steinzeit nachgewiesen. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Steinzeitliche Brandgruben &#8220; pin_address=&#8220;A661, 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.216030252476564&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.578352135473665&#8243;] Im Gebiet der Abfahrt von der A661 nach Oberstedten wurden bei Baggerarbeiten Gruben mit Brandresten\u00a0sowie Gef\u00e4\u00dfescherben und Steinger\u00e4te aus der Steinzeit gefunden.\u00a0Einige der Funde sind im Vortaunusmuseum ausgestellt. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Steinzeitfunde aus R\u00f6ssener-Kultur&#8220; pin_address=&#8220;Homburger Landstra\u00dfe, 61348 Bad Homburg vor der H\u00f6he, Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.21224300307389&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.603969272460972&#8243;] Auf der Flur Kreutzhecken zwischen der alten R\u00f6merstra\u00dfe und der Homburger Landstra\u00dfe fand man verzierte Scherben, eine Flachhacke und H\u00fcttenlehmbrocken in einer alten Lehmgrube. Die Teile stammen aus der &#8222;R\u00f6ssener Kultur&#8220; der Steinzeit. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Fr\u00fchbronzezeitlicher Fund&#8220; pin_address=&#8220;Haardtweg, 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.22577894388331&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.558037358752471&#8243;] Aus der Fr\u00fchbronzezeit (2300 &#8211; 1600 v. Chr.) stammt eine bronzene Dolchstabklinge, die in einem H\u00fcgel in der Stedter Hardt gefunden wurde. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Goldgrube-Oppidum der Kelten &#8220; pin_address=&#8220;Unnamed Road, 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.22106604957016&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.533965767211952&#8243;] Eine ehemalige Keltenstadt mit mehreren tausend Einwohnern lag im Gebiet der Goldgrube und auf der anderen Seite des Heidetr\u00e4nktals bis zum Altk\u00f6nig. Funde aus keltischer Besiedlung und Reste von m\u00e4chtigen Ringw\u00e4llen stammen \u00fcberwiegend aus der Lat\u00e8nezeit\u00a0(400 &#8211; 15 v. Chr.). Durch das Gebiet &#8222;Goldgrube&#8220; f\u00fchrt von der Hohemark aus ein Keltenrundweg mit mehreren Stationen mit Informationen \u00fcber die Zeit der Kelten. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Keltischer Lindenweg &#8220; pin_address=&#8220;Lindenweg, 61350 Bad Homburg vor der H\u00f6he, Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.234435593605376&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.567199772846947&#8243;] Der Lindenweg ist Teil eines alten Keltenwegs \u00fcber den Taunus, der \u00fcber den Einschnitt an der Saalburg f\u00fchrte und von keltischen H\u00e4ndlern genutzt wurde.\u00a0Auch die\u00a0R\u00f6mer bewachten ihr besetztes Gebiet besonders aufmerksam an den viel genutzten Handelswegen, wie die sp\u00e4ter entstandene Saalburg und andere Kastelle am Limes zeigen. Der Lindenweg soll bis an den Main gef\u00fchrt und eine Abzweigung ins Heidetr\u00e4nk-Oppidum gehabt haben.https:\/\/oberstedten.info\/wp-admin\/post.php?post=2196&amp;action=edit# [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Steinzeitklingen und Pfeilspitzen&#8220; pin_address=&#8220;An den Kieskauten, 61440 Oberursel (Taunus), Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.219014128355816&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.575956451976026&#8243;] Auf dem Oberstedter &#8222;Gro\u00dfh\u00f6chst&#8220;, wie\u00a0der Stedter Berg\u00a0von den alten Oberstedtern genannt wird, wurden beim landwirtschaftlichen Pfl\u00fcgen mehrere Pfeilspitzen, Trennmesserchen und Schabeklingen aus der Steinzeit gefunden. [\/et_pb_map_pin][et_pb_map_pin title=&#8220;Langhaus aus steinzeitlicher R\u00f6ssner Kultur&#8220; pin_address=&#8220;Zeppelinstra\u00dfe 24, 61352 Bad Homburg vor der H\u00f6he, Deutschland&#8220; pin_address_lat=&#8220;50.21213241328454&#8243; pin_address_lng=&#8220;8.61730657888188&#8243;]\n<p>Funde beim Bau der neuen Klinik, z.B. Reste eines Langhauses aus der Steinzeit mit einigen Steinzeit-Werkzeugen\u00a0und Vorratsgruben.<\/p>\n[\/et_pb_map_pin] [\/et_pb_map][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.komoot.de\/tour\/15237175\/embed\" width=\"640\" height=\"440\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;] Auf dem Gebiet der Oberstedtedter Gemarkung gab es einige Funde aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Eisenzeit, die\u00a0Siedlungst\u00e4tigkeit\u00a0in der Vorzeit zeigen. 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